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Leitfaden unseres Erasmus+-Projektes
                                                
Allgemeine Infos


Erasmus+-Projekte werden vom pädagogischen Austauschdienst der Kultusministerkonferenz finanziell großzügig unterstützt. Um ein solches bewilligt zu bekommen, muss eine Schule (als koordinierende Einrichtung), Partnerschulen im europäischen Ausland suchen und mit ihnen gemeinsam einen umfangreichen Projektantrag ausfüllen.

Mit großer Freude erfuhren wir zu Beginn dieses Schuljahres: unser Projektantrag mit der Überschrift „knowing me – knowing you“ wurde bewilligt. Seit 10 Jahren bereits haben wir unterschiedliche Projekte mit unserer Partnerschule in Blewbury erfolgreich durchgeführt. Neben dieser arbeiteten wir in den vergangenen Jahren in Projekten mit Schulen in Polen, Italien, Finnland Spanien und der Tschechischen Republik zusammen.


Ablauf des Projektes 

Im Rahmen unseres neuen Projektes arbeiten wir in den nächsten beiden Schuljahren mit Partnerschulen in Blewbury (England), Cáceres (Spanien) und Zwolle (Niederlande) zusammen.

An jeder dieser und auch an unserer Schule wird ein Projekttreffen stattfinden, bei dem in ländergemischten Workshops zu einem festgelegten Thema gearbeitet wird. Jedes Projekttreffen dauert 6 Tage und von jeder Schule reisen 8-10 Schüler der im Alter von 9 bis 12 und 3-4 Lehrkräfte an. Als Vorbereitung für jedes Treffen werden Themen in verschiedenen Klassen erarbeitet. Im Anschluss an die Reisen werden die Erlebnisse und Erfahrungen in der Schule multipliziert, so dass ein weitaus größerer Kreis von dem Projekt profitiert.

Während der Projekttreffen ist es die Aufgabe aller mitreisenden Lehrer, die Kinder zu unterstützen und zu beobachten. Während die Kinder Freizeit in ihren Gastfamilien verbringen, werden die Lehrer in Teamsitzungen reflektieren, ob die Ziele des Projektes in den Workshops sichtbar wurden und welche Elemente sie für die Weiterarbeit in der eigenen Schule nutzen können.


Ziele des Projektes 

Dieses Projekt hat das Ziel, unsere Kinder zu selbstbewussten, aktiven und kooperativen Lernern zu machen. Im gesamten Verlauf des Projektes lernen sie sich und ihre menschlichen und kulturellen Besonderheiten besser kennen. Auch zum besonderen Kulturgut unserer Umgebung werden Kenntnisse erworben bzw. erweitert. Auf Grundlage dieser Kenntnisse werden unsere Kinder die jeweiligen Besonderheiten der spanischen, englischen und niederländischen Kinder kennen lernen und mit den eigenen vergleichen.

Zudem sollen unsere Kinder ihre Fähigkeiten erweitern, das Lernen selbstständig zu organisieren, andere Lernmethoden kennen lernen und ausprobieren.

Außerdem wird gemeinsames Lernen trainiert. Auch und sogar in Situationen, in denen es Verständigungsschwierigkeiten gibt.