Wir haben uns mit der Erweiterung des Schulgebäudes und den damit verbundenen Möglichkeiten ein hohes Ziel gesteckt. Wir wollen den Radius der Inklusion erweitern und noch stärker zentrale Begegnungsstätte dieses „Multikulti“ Viertels werden. Berührungs- und Schwellenängste sollen gemindert werden, das Zusammengehörigkeitsgefühl, der Blick für den Anderen sollen verbessert und gestärkt werden. Hierin sehen wir einen zentralen Auftrag.

So obliegt es keinem Zufall, dass der größte Raum des Schulanbaus auch der Nutzung der Bürgergemeinschaft zur Verfügung steht. Im Stadtteil gibt es keinen alternativen Versammlungsraum, lediglich eine Gaststätte. Auch aus finanziellen Gründen macht die Doppelnutzung für beide Seiten Sinn.

Unser zentrales Schulentwicklungskonzept hat das Ziel, noch näher zusammenzurücken, noch vehementer kulturelle Barrieren abzubauen, Ressentiments vorzubeugen und sich einen maßgebenden Schritt auf dem Weg zur Inklusion fortzubewegen.

Wir wollen Vorbild sein für unsere Kinder, sie sollen spüren, sehen, erleben, was es bedeutet:
FRIEDEN beginnt im Kleinen, JEDER ist einmalig, JEDER darf anders sein
- zusammen sind wir stark.

Entwicklungsschritte

Ziele

Steuergruppe:  
Schulleitung, Vertreter des Kollegiums, der Eltern, der Bürger-gemeinschaft, der türkischen Gemeinde, des Familien-zentrums der benachbarten KiTas
Planung von Angeboten, Aktivitäten, Festen, Veranstaltungen für Kinder und Erwachsene mit Blick auf Nachhaltigkeit und Qualität

Gemeinsames Nutzungskonzept
Klare Absprachen helfen, Konflikte zu vermeiden und Erwartungshaltungen nicht zu enttäuschen












Erweiterung des „Expertenteams“
Möglichst viele Erwachsene sollen sich zur Mitarbeit eingeladen fühlen, Jung und Alt   sollen besser zusammenfinden. Im Sinne von   Mit – und voneinander lernen soll ein gemeinsames Konzept entwickelt   werden.
  • Leseomas
  • Bastelopas
  • Naturexperten
  • Kinder gratulieren zu besonderen Geburtstagen
  • Kinder als kleine Helfer im Alltag
  • Senioren, Menschen ohne Arbeit,
    als „Teilzeit Betreuer“ von integrativen Kindern
  • Gemeinsame Schulhofaktionen
  • Ehrenamtliche MitarbeiterInnen
(Zeitzeugen im Sachunterricht, Techniker, Werken,  Wartung der Schulfahrräder, Backen und Kochen nach Omas Rezepten, Schach, Teich- und Gartenpflege…)



Verantwortlichkeiten festlegen
Organisation und Umsetzung des Projektes gelingt nur, wenn entsprechende Verantwortlichkeiten und Ansprechpartner benannt und nach außen transparent sind. Klare Strukturen sind notwendig.





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